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Das Hagelkreuz

Der Initativkreis Nordstadt und der WNN verschönen das Denkmal "Hagelkreuz" auf der Geulenstraße und stiften zum verweilen eine Bank.
Hagelkreuze sind die ältesten Feldkreuze und tauchen schon im achten Jahrhundert auf. Sie sind Orte des Gebetes und sollen die Früchte des Feldes vor Hagel und anderem Unwetter bewahren. Die Gemeinde zog in Prozessionen zum Hagelkreuz und legte Opfergaben aus Blumen und Feldfrüchten nieder. In preußischer Zeit setzte die Kirche die „Hagelfeier“ auf den Mittwoch in der vierten Woche nach Ostern fest. Im Rheinland sind allerdings viele dieser Kreuze in Zuge der Säkularisierung verloren gegangen, da Flur- und Wegekreuze verboten waren. Nur wenige konnten von der Bevölkerung versteckt der Vernichtung entgehen.
Auch das Kreuz hier wurde Hagelkreuz genannt, 1975 aufgestellt von den Augustinerinnen auf Anregung des Ratsherrn Hubert Schäfer und unterstützt von privaten Spendern von der Morgensternsheide. Es wurde geschaffen von dem 1922 geborenen Düsseldorfer Bildhauer Karl Kluth. Es steht hier an Stelle eines älteren Wegekreuzes aus dem 18. Jahrhundert, das früher etwa gegenüber der Einmündung der Schabernackstraße unter zwei alten Linden gestanden hat, geschützt durch eine Weißdornhecke mit einem zweiflügligen Gittertor. Es diente der Pfarre St. Josef auch als Segensaltar bei der Fronleichnams-Prozession, betreut von einer Altargemeinschaft von Bürgern aus der Morgensternsheide. Dieses Kreuz war nicht mehr zu erhalten und ist 1968 den Neubauten gewichen.






